Schlafstörungen sind mehr als ein Symptom. Sie spiegeln häufig komplexe hormonelle, immu­nologische und metabolische Dysbalancen wider. Aktuelle Evidenz zeigt: Verände­rungen von Melatonin, Cortisol, DHEA, Schild­drüsen­hormonen oder Ent­zündungs­markern wie hsCRP können entscheidende Hin­weise auf die Ursachen liefern. Auch Mikro­nähr­stoff­defizite – etwa an Magnesium, Vitamin D oder Omega-3-Fettsäuren – beein­flussen den Schlaf erheblich. Der Beitrag zeigt, wie moderne Labor­diagnostik hilft, patho­physio­logische Mechanis­men sichtbar zu machen und gezielt thera­peutische Optionen abzuleiten.