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Die Notrufnummer 112 und der AED – erklärt von den WDR-Lach- und Sachgeschichten

Hier ein wunderbarer Beitrag der Lach- und Sachgeschichten des WDRs mit Johannes in einer Notrufzentrale in Köln und dem Einsatz eines AEDs bei der Herzdruckmassage.

Link zur WDR-Seite „Die Sendung mit der Maus“ mit Johannes bei einer Notrufzentrale in Köln und dem AED


Für was steht denn die 112?

Die 112 ist die einheitliche, kostenlose Notrufnummer für Feuerwehr, Rettungsdienst und medizinische Notfälle in der gesamten EU sowie vielen weiteren europäischen Ländern. Sie funktioniert rund um die Uhr, aus jedem Netz und ohne Guthaben. In Deutschland verbindet sie mit der zuständigen Leitstelle.

Wichtige Details zum Notruf 112:

  • Wann wählen? Bei akuten, lebensbedrohlichen Situationen (Herzinfarkt, schwere Atemnot), Bränden oder schweren Unfällen.
  • Wo gültig? In allen EU-Staaten und weiteren europäischen Ländern.
    Kosten? Der Anruf ist kostenlos.
  • Ohne Handyvertrag? Der Anruf ist auch ohne Vertrag, Guthaben oder Passwort möglich.
  • Was sagen? Wichtig sind die 5 W-Fragen: Wo ist es passiert? Wer ruft an? Was ist passiert? Wie viele Verletzte? Warten auf Rückfragen.

Unterschiede:

  • 112: Feuerwehr und Rettungsdienst.
  • 110: Polizei.
  • 116 117: Ärztlicher Bereitschaftsdienst (nicht lebensbedrohlich).

Die Nummer wurde in Deutschland maßgeblich durch die Björn-Steiger-Stiftung etabliert, um die Rettungsfristen zu verkürzen.


Für was ist die Abkürzung AED?

AED steht für Automatisierter Externer Defibrillator, ein medizinisches Gerät, das Laien bei einem plötzlichen Herzstillstand hilft, indem es den Herzrhythmus analysiert und bei Bedarf einen lebensrettenden Elektroschock abgibt, unterstützt durch klare Sprach- und Bildanweisungen zur Wiederbelebung. Es ist für den Einsatz durch Personen ohne medizinische Ausbildung konzipiert, um schnell und effektiv handeln zu können und die Überlebenschancen zu erhöhen.

Funktion und Bedeutung

  • Automatisierte Analyse: Der AED misst den Herzrhythmus über Elektroden, die auf die Brust geklebt werden, und entscheidet selbstständig, ob ein Schock notwendig ist.
  • Laienfreundlich: Klare akustische und visuelle Anweisungen führen den Helfer durch den gesamten Prozess.
  • Lebensrettend: Bei Kammerflimmern unterbricht der Schock die abnormale Aktivität, sodass das Herz wieder einen normalen Rhythmus finden kann.
  • Verfügbarkeit: AEDs sind an vielen öffentlichen Orten wie Flughäfen, Bahnhöfen, Betrieben und Sportstätten zu finden.

Arten von AEDs

  • Vollautomatisch: Gibt den Schock selbstständig ab, sobald der Befehl dazu gegeben wird.
  • Halbautomatisch: Fordert den Helfer auf, den Schock durch Drücken einer Taste auszulösen.

Wichtigkeit

  • Schnelle Hilfe durch Laien ist entscheidend bei einem plötzlichen Herzstillstand, da jede Minute zählt.
  • Moderne Geräte können auch Feedback zur Qualität der Herzdruckmassage geben.

Link zur WDR-Seite „Die Sendung mit der Maus“ mit Johannes bei einer Notrufzentrale in Köln und dem AED